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Humboldt-Universität zu Berlin - AUGUST-BOECKH-ANTIKEZENTRUM

Willkommen im August-Boeckh-Antikezentrum

Das August-Boeckh-Antikezentrum initiiert und koordiniert interdisziplinäre Aktivitäten und Projekte in Forschung und Lehre in den klassischen Altertumswissenschaften (und benachbarten Disziplinen) innerhalb der Humboldt-Universität.

Das Zentrum vermittelt das Forschungsprofil der Altertumswissenschaften an der Humboldt-Universität nach außen durch Öffentlichkeitsarbeit und andere »public engagement«-Aktivitäten. Außerdem weist es regelmäßig auf altertumswissenschaftliche Veranstaltungen im Raum Berlin hin.

2005 wurde das August-Boeckh-Antikezentrum als Interdisziplinäres Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin zeitgleich mit dem SFB 644 „Transformationen der Antike“ gegründet. Das Zentrum war 2007 auch an der Begründung des Excellenzclusters TOPOI beteiligt.

Benannt ist das Zentrum nach August Boeckh (1785–1867), einem der ersten Altertumswissenschaftler an der damaligen Berliner Universität. In seinen Vorlesungen und Publikationen, insbesondere der Encyklopädie und Methodologie der philologischen Wissenschaften, befürwortete Boeckh das umfassende Studium der Antike in ihrer Gesamtheit und war somit ein Begründer der Interdisziplinarität in den Altertumswissenschaften.

 


Neuigkeiten:

Podiumsdiskussion Poster groß

 

Vorankündigung Podiumsdiskussion

"Direktdemokratie in Antike und Moderne: Chancen und Risiken"

u.a. mit 
Wolfgang Merkel (WBZ/ HU/ IfSoz), Jan Meister (HU/ Tübingen) und
Claudia Tiersch (HU/ IfG)

 

Auch in Deutschland gehören direktdemokratische Initiativen v. a. auf Länderebene (z. B. Volksinitiativen in Berlin) zu den Bestandteilen demokratischer Willensbildung. Andererseits hat die politische Krise nach dem Brexit-Referendum Probleme direktdemokratischer Verfahren deutlich gemacht. Deshalb fragen wir im Epochenvergleich zwischen Antike und Moderne: Welche historischen und politischen Erfahrungen gibt es mit solchen Verfahren? Worin liegen Chancen und Risiken?

 

ZEIT: Montag, 03.06.2019, 17:00
ORT: Humboldt-Universität zu Berlin, Friedrichstraße 191-193, Raum 5009, 10117 Berlin

 

 


Vorankündigung Boeckh Lecture und Seminar mit Mischa Meier (Tübingen)

 

Flyer Seminar front 1    

August Boeckh Seminar mit Mischa Meier (Tübingen)

"Der Sturz des Romulus – Kontexte und offene Fragen"

 

Im Seminar soll es um das Ende des weströmischen Kaisertums im Jahr 476 und seine Gründe gehen. Dabei wird weniger die häufig diskutierte Frage, ob und inwiefern es sich bei diesem Ereignis um eine Epochenzäsur handelte, im Vordergrund stehen, sondern das Problem der schleichenden Erosion kaiserlicher Macht im 5. Jahrhundert und ihrer Kontexte – insbesondere der sogenannten Völkerwanderung.

 

ZEIT: Dienstag, 25.06.2019, 10-12 Uhr

ORT: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 2249a, 10099 Berlin

 

Um Anmeldung zum Seminar wird bis zum 17. Juni gebeten.

 


Poster Lecture 1

 

August Boeckh Lecture mit Mischa Meier (Tübingen)

"Das Ende des weströmischen Kaisertums als Ereignis der  chinesischen Geschichte. Vorüberlegungen zu einer Globalgeschichte  des 5. Jahrhunderts n. Chr."

 

Wie lässt sich eine Globalgeschichte des 5. Jahrhunderts, gefasst von der Atlantikküste bis nach China, konzipieren? Ist ein solches Unterfangen überhaupt sinnvoll, kann es einen Mehrwert an historischer Erkenntnis erbringen? Der Vortrag will auf diese Fragen erste Antworten suchen und dabei zugleich die Chancen und Probleme diskutieren, die sich mit dem Versuch verbinden, die spätrömische Geschichte in einen größeren eurasischen Kontext einzuschreiben.

 

ZEIT: Mittwoch, 26.06.2019, 18:30 Uhr

ORT: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 1072, 10099 Berlin

 

 


 

Konferenz "Postgraduate Cypriot Archaeology" (13.–16. Juni 2019)

Postgraduate Cypriot Archaeology
Grafik: SG Schmid

Die Konferenz findet in englischer Sprache statt. Das detaillierte Programm finden Sie unter diesem Link.

 

 

 


Forschung

Das August-Boeckh-Zentrum organisiert fachübergreifende Workshops, Tagungen und Ringvorlesungen, zuletzt den Workshop „Encyclopedic Knowledge in and of Antiquity“ in Kooperation mit der Princeton University (2017).

Durch die Gründung der August Boeckh Lecture Series im Jahr 2012 hat das August-Boeckh-Zentrum ein internationales Forum geschaffen, in dem renommierte Antikeforscher*innen öffentliche Vorträge halten und Workshops für Nachwuchswissenschaftler*innen veranstalten können.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Geschichte der Altertumswissenschaften in Berlin, die Gegenstand von mehreren Konferenzen und Veröffentlichungen des August-Boeckh-Antikezentrums ist.

 


Lehre

In der Lehre betreut das Zentrum die erste deutsche Schülergesellschaft für Altertumswissenschaften, die jährlich neue Schülerinnen und Schüler anlässlich einer Winterakadamie aufnimmt. Seit 2016 wird auch regelmäßig eine Summer School veranstaltet.

Für Studierende veranstaltet das Zentrum interdisziplinäre Exkursionsseminare, die von führenden Forscherpersönlichkeiten der Humboldt-Universität geleitet werden.

Das Studierenden-Kolleg für Antike und Rezeption der Antike bietet Studierenden ganz unterschiedlicher Fächer ein gemeinsames und regelmäßiges Forum für Austausch und gemeinsame Aktivitäten.